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Analhygiene

Eine gute Analhygiene ist entscheidend für das persönliche Wohlbefinden und die Gesundheit. Sie kann helfen, Beschwerden wie Nässen, Jucken, Brennen und unangenehme Gerüche zu vermeiden.

Analhygiene nach Stuhlentleerung

Die Analhygiene nach der Stuhlentleerung sollte möglichst mit klarem Wasser und nur geringen Mengen Papier erfolgen. Es ist nicht empfohlen Feuchttücher zu verwenden, da diese die Haut austrocknen können und zum Teil allergische Reaktionen hervorrufen. Die Haut kann dann sanft mit Papier abgetupft werden.

Die Reinigung mit Wasser, mittels Bidet oder einer Handbrause, ist besonders hautschonend und hygienisch.

Diarrhoe und Obstipation

Durchfall (Diarrhoe) und Verstopfung (Obstipation) sind nicht durch Analerkrankungen bedingt, sondern Analerkrankungen sind häufig die Folge davon.

Obstipation kann zu Fissuren und Analvenenthrombosen führen und dauerhaft auch zu einer Vergrößerung der Hämorrhoiden beitragen.

Sind die Stuhlveränderungen neu und halten über mehrere Wochen an, sollten Sie einen Gastroenterologen aufsuchen um den Darm untersuchen zu lassen.

Diarrhoe kann ebenfalls zu Fissuren du Thrombosen führen sowie zu einer stark gereizten Haut durch die häufige Reinigung. Auch hier ist zur Ursachenforschung der Gastroenterologe zu kontaktieren.

Mit gesunder Ernährung, ausreichender Trinkmenge und Faserstoffen habe Sie in vielen Fällen einen positiven Einfluss auf Ihre Stuhlkonsistenz (Beschaffenheit).